ORCID-verifizierte Publikationsgeschichte · Kuratierte Bewertung

Ein Forschungsweg.
Nicht nur eine Liste.

Die Veröffentlichungen dokumentieren eine Linie von ingenieurwissenschaftlichen Analysen kritischer Übergänge und frühen digitalen Informationssystemen bis zur heutigen metrologischen Untersuchung der Selbstkorrektur komplexer adaptiver Systeme.

BenchEWS-ForschungsprogrammVersioniert · zitierfähig · evidenzgebunden

01 / Verifizierte Publikationschronologie

Die Entwicklung der Forschungsfrage.

Die Chronologie zeigt Kontinuität und Wandel: Kritische Systemübergänge und die korrigierende Rolle von Information bilden den langfristigen roten Faden. BenchEWS ist die heutige, methodisch enger gefasste Form dieser Fragestellung.

Die Einträge bis zum 9. September 2026 wurden mit ihren verfügbaren ORCID- oder versionsspezifischen Zenodo-Records abgeglichen. Die Kurzkommentare sind redaktionelle Einordnungen zur Orientierung.

1989–1998 · Ursprung

Ingenieurwissenschaft, kritische Übergänge und digitale Informationssysteme

Kippachsenknicklenkung – Mathematische und empirische Berechnung der kritischen Kippgeschwindigkeit

Ingenieurwissenschaftlicher Ursprung: mathematische Modellierung und empirische Prüfung eines kritischen Systemübergangs.

In ORCID geführt · kein DOI hinterlegt

Die Macht am Schirm – Wo liegt die Zukunft des Gebrauchtfahrzeughandels?

Frühe Auseinandersetzung mit digitalen Marktstrukturen und der systemverändernden Rolle von Information.

In ORCID geführt · kein DOI hinterlegt
März–Mai 2026 · Theoriebildung

Von struktureller Fragilität und CRTI zur mathematischen Prüfung

Ego as a Structural Noise Source: A CRTI-Based Analysis of Diversity–Stability Trade-offs in Human Systems

Explorative Übertragung auf menschliche Systeme; Hypothesenraum, kein psychologisches Diagnoseinstrument.

Publikation öffnen · 10.5281/zenodo.19457448
Juni–Juli 2026 · Methodischer Wandel

Vom Einzelindikator zur Metrologie von Beobachtung und Selbstkorrektur

August–September 2026 · Umsetzung und Konsolidierung

Referenzsoftware, neue Forschungslinien und adversarielle Positionierungsprüfung

02 / Epistemische Grenze

Wie diese Chronologie zu lesen ist.

Ein ORCID- oder Zenodo-Eintrag dokumentiert Urheberschaft und öffentliche Verfügbarkeit. Er belegt für sich allein weder Peer Review noch unabhängige Replikation oder empirische Validierung. Die älteren Arbeiten erscheinen als ingenieurwissenschaftliche und geistige Vorläufer – nicht rückwirkend als BenchEWS-Publikationen.

00B / Neueste Arbeit auf Programmebene

VERÖFFENTLICHTES PREPRINT · 9. SEPTEMBER 2026 · VERSION 1.0

Self-Correction Loss as a Candidate Early-Warning Target: Positioning the BenchEWS Research Programme Across Cybernetics, Resilience, Learning, and Critical-Transition Research

Eine vergleichende Positionierungs- und Falsifizierbarkeitsstudie

Die Studie positioniert BenchEWS im Verhältnis zu Kybernetik, Resilienz-, Lern-, Kontroll- und Critical-Transition-Forschung. Ihr Ergebnis ist bewusst eng: ein messwissenschaftliches Forschungsprogramm als Kandidat, organisiert um ein nicht-skalares O/F/D/R/V-Profil von Selbstkorrekturverlust und möglicher Wiedergewinnung.

Evidenzgrenze: Veröffentlichte Positionierungs-, Formalisierungs- und Falsifizierbarkeitsstudie; keine empirische Validierung, kein nachgewiesener Prognosevorteil und kein validierter Domänentransfer.

01 / Empfohlene Reihenfolge

In fünf Schritten durch das Programm.

  1. 01 · AKTUELLE FORSCHUNGQuality-Driven Propagation und BenchEWS Individual
  2. 02 · ORIENTIERENProgramme Paper und kanonische Architektur
  3. 03 · MESSENBenchmark und Projective Detectability
  4. 04 · VERTIEFENStructural Compression, Persistence und FCQ
  5. 05 · AUSFÜHRENStudio 1.4.0 und ECHO-Architektur

Zitierregel: Für eine konkrete Behauptung ist die spezifische, versionierte Arbeit zu zitieren. Veröffentlichung dokumentiert einen Rahmen; sie begründet keine empirische Validierung.

02 / Themenfeld

Aktuelle Forschungslinien

Die jüngsten veröffentlichten Hypothesen- und Methodenrahmen untersuchen Verlust und mögliche Wiederöffnung von Korrekturpfaden auf zwei Systemskalen.

03 / Themenfeld

Einstieg und Programmarchitektur

Für Leserinnen und Leser, die zuerst Leitfrage, Umfang und Aufbau verstehen möchten.

04 / Themenfeld

Messung und Benchmarking

Für die Frage, wie Beobachtung, Projektion und Vergleichbarkeit die Erkennbarkeit von Frühwarnsignalen bestimmen.

05 / Themenfeld

Struktur, Persistenz und Rückmeldung

Hypothesen und Rahmenwerke zur Verengung von Freiheitsgraden und zur Qualität von Beobachtungs- und Feedbackkanälen.

06 / Themenfeld

Software und Referenzimplementierung

Versionierte Softwareartefakte und Dokumentation für reproduzierbare Anwendung.

06 / Forschungskorpus

Die Menge ist nicht das Ergebnis. Sie dokumentiert den Weg zur belastbaren Aussage.

Der umfangreiche Zenodo-Korpus ist kein Qualitätsargument durch bloße Zahl. Er bewahrt Hypothesen, Varianten, Spezifikationen, Gegenprüfungen, Reduktionen, Softwarestände und verworfene oder begrenzte Wege versioniert auf.

Breit beginnen

Alternative Begriffe, Modelle und Systemgrenzen werden zunächst explizit formuliert, damit verdeckte Vorannahmen sichtbar und prüfbar werden.

Streng reduzieren

Widerspruch, Simulation, Referenzfälle und Falsifikationskriterien grenzen Aussagen ein oder verwerfen sie. Negative Ergebnisse gehören zur Evidenz.

Schmal behaupten

Tragfähig ist am Ende nicht die Zahl der Records, sondern nur das, was mathematisch definiert, reproduzierbar geprüft und innerhalb seines Gültigkeitsbereichs nicht falsifiziert wurde.

Nachvollziehbar bleiben

Die versionierte Breite macht sichtbar, aus welchem Prüf- und Entscheidungsraum die kuratierten Kernarbeiten hervorgegangen sind.

Wissenschaftliche Leseregel: Ein Zenodo-Record ist eine öffentlich dokumentierte Forschungsleistung, aber nicht automatisch ein peer-reviewtes Paper, eine unabhängige Replikation oder ein validiertes Endergebnis.

07 / Vollständigkeitsgrenze

Eine kuratierte Karte, kein behaupteter Gesamtkatalog.

Aufgeführt sind ausschließlich DOI-Zuordnungen, die für diese Webfassung verifiziert wurden. Der vollständige Korpus mit über 400 Zenodo-Einträgen umfasst außerdem technische RFCs, BCPs, Begleitdokumente, Modelle, Softwarestände und ältere Versionen. Einzelne Arbeiten werden erst nach eindeutiger Titel-, Status- und DOI-Prüfung in diese kuratierte Karte aufgenommen.

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