01
Parameter-Recovery misslingt
Verification · Validation · Falsification · Uncertainty
BenchEWS trennt Veröffentlichung, mathematische Spezifikation, korrekte Softwareberechnung und empirische Validierung. Keine dieser Ebenen ersetzt eine andere.
PUBLISHED THEORY ≠ EMPIRICAL VALIDATION ≠ IMPLEMENTED SOFTWARE
01 / Evidence Path
02 / Published Framework
Der veröffentlichte theoretische Rahmen definiert zehn explizite Bedingungen, unter denen seine Temporal-Lead-Hypothese als nicht unterstützt oder falsifiziert gelten soll. Er berichtet keine empirischen Daten und ist kein validiertes Diagnoseinstrument.
02A / Falsifizierbarkeit auf Programmebene
Die veröffentlichte Studie v1.0 verengt den BenchEWS-Anspruch auf ein nicht-skalares O/F/D/R/V-Profil und benennt Bedingungen, unter denen er geschwächt, ersetzt oder verworfen werden müsste. Sie ist eine Positionierungs-, Formalisierungs- und Falsifizierbarkeitsstudie – keine empirische Validierung eines funktionsfähigen Diagnoseinstruments.
Positionierungsstudie lesen und zitieren ↗03 / Temporal Validity
Fensterlänge, Glättung, Sampling und Erkennungsverzögerung können einen scheinbaren zeitlichen Vorsprung erzeugen. Deshalb sind observed lead und estimator-latenzkorrigierter lead getrennt zu prüfen.
Parameter-Recovery misslingt
Null- oder Gegenmodelle erklären die Daten gleich gut oder besser
Temporal Lead verschwindet nach Latenzkorrektur
Ergebnis ist nicht robust gegen plausible Fenster und Preprocessing
Persistence-Metrik wechselt Richtung oder Bedeutung zwischen Regimen
Signal–Response Coupling ist nicht identifizierbar
Perturbations-Recovery ist nicht reproduzierbar
Out-of-sample-Leistung überschreitet die präregistrierte Null nicht
Ergebnis hängt von nicht offengelegten Einstellungen ab
Unabhängige Replikation widerspricht der zentralen Beziehung
04 / Decision States
05 / Self-Correction Validation
Die Prüfung muss Diskrimination, Kalibrierung, Vorlaufzeit, zusätzliche Information, Robustheit, Domänentransfer und Reproduzierbarkeit umfassen.
Ein positiver Vorlauf ist keine Verbesserung, wenn Fehlalarme, Instabilität oder Estimator-Bias zunehmen.
Falsifikations- und Recovery-Kriterien prüfen →06 / Software Boundary
Studio 1.4.0 ist veröffentlicht. Studio 2.0 bleibt funktional getrennt und in Releasevorbereitung. BenchEWS Individual, Quality-Driven Propagation und Adaptive Reopening gehören als veröffentlichte Theorie in den geplanten Studio-3.0-Forschungshorizont — nicht rückwirkend in Studio 2.0.